Salicylate nicht für jeden verträglich

Salicylat Salicylatintoleranz
Salicylate sind u.a. in Kräutern und Gewürzen enthalten

Bekannt ist es in der Medizin seit langem, doch nicht immer wird daran gedacht: Manche Menschen vertragen keine Salicylate. Und müssen dies sowohl bei der Ernährung als auch bei bestimmten Medikamenten berücksichtigen. Sonst können massive Beschwerden auftreten.

Lesen Sie hier alles über eine Salicylat-Unverträglichkeit: Was sie für Symptome verursacht, wie man sie erkennt, und wie man Salicylate meidet.

Haben Sie chronische Kieferhöhlenprobleme, möglicherweise sogar Asthmabeschwerden, die sich unvermittelt verschlimmern oder verbessern, je nachdem, was Sie gerade gegessen haben? Manchmal reagiert vielleicht auch Ihre Magen- oder Darmschleimhaut gereizt? Oder Ihre Haut meldet sich mit entzündlichen Ekzemen? Dann könnte es sein, dass eine Unverträglichkeit gegen Salicylate dahintersteckt.

Salicylate in Schmerzmitteln

Möglicherweise fragen Sie sich jetzt, was Salicylate eigentlich sind, denn dieser Begriff ist in der Öffentlichkeit nur wenig geläufig.

„Es handelt sich dabei um eine Substanz, die von Natur aus in Pflanzen vorkommt, aber auch von der Pharmaindustrie als Arzneimittelwirkstoff synthetisch hergestellt wird“,

erläutert Professor Dr. Hanns Baenkler von der Universität Erlangen-Nürnberg, der diese Unverträglichkeit erforscht. Bekanntestes Beispiel ist die als „Aspirin“ bekannte Acetylsalicylsäure (ASS).

 

Auch Schmerzmittel aus der Gruppe der so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), z.B. die Wirkstoffe Diclofenac oder Ibuprofen greifen auf die gleiche Weise wie „Aspirin“ in den Stoffwechsel bestimmter Fettsäuren ein. Dies kann je nach individueller Stoffwechselsituation leichte bis massivste Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Die Medizin bezeichnet dies als Analgetika-Intoleranz (=Schmerzmittelunverträglichkeit) oder Salicylatunverträglichkeit.

Salicylate beeinflussen den Fettstoffwechsel

„Ursache dieser Unverträglichkeit ist der Einfluss von Salicylaten auf den Stoffwechsel einer bestimmten Fettsäure, der so genannten Arachidonsäure“, weiß der Experte. Arachidonsäure wird einerseits mit der Nahrung aufgenommen, sie befindet sich aber auch in unseren Körperzellen. Durch unterschiedliche Reize wird sie dort freigesetzt und zu verschiedenen Gewebshormonen „weiterverarbeitet“: den so genannten Prostaglandinen, den Thromboxanen und den Leukotrienen. All diese Substanzgruppen haben wichtige Funktionen im Körper. Sie schaden aber, wenn sie im Übermaß vorhanden sind, oder wenn ein Ungleichgewicht zwischen ihnen besteht.

 

Beides kann die Salicylsäure bewirken: Neuesten Erkenntnissen zufolge reizt sie bei manchen Menschen vermutlich die Zellen so sehr, dass sie zuviel Arachidonsäure und damit auch zu viele Gewebshormone freisetzen. Außerdem verschiebt sie das Gleichgewicht in Richtung der Leukotriene, das heißt, diese Substanzen gelangen in verhältnismäßig höherer Konzentration ins Blut und Gewebe. Und dort können sie eine Reihe von entzündlichen Beschwerden auslösen.

 

„Wie ausgeprägt diese sind, und durch welche Menge an Salicylaten sie ausgelöst werden, ist individuell unterschiedlich“,

erläutert Professor Baenkler. „Manche Menschen reagieren aber – vermutlich genetisch bedingt - extrem empfindlich auf Salicylate“. Bei ihnen genügt die vergleichsweise niedrige Konzentration, wie sie in Pflanzen vorkommt, um Krankheitssymptome auszulösen beziehungsweise zu verstärken.

Salicylate reizen Haut und Schleimhaut

Typische Symptome dieser Unverträglichkeit sind Haut- und Schleimhautprobleme: Je nach persönlicher Schwachstelle können sie überwiegend den Magen, die Lunge, die Nase oder die Nasennebenhöhlen betreffen und dort jeweils unterschiedliche Symptome auslösen: Beim einen kommt es zu Polypen, die sich typischerweise auch nach einer operativen Entfernung wieder bilden. Beim anderen ist die Nasenschleimhaut chronisch entzündet, beim dritten überwiegen Nebenhöhlenprobleme. Mancher reagiert auch mit chronischer Bronchitis oder Asthma auf Salicylate. Auch Magenreizungen bis hin zum Magengeschwür können auftreten.

 

Deshalb: „Bei chronischen Schleimhautproblemen – ob im Atemtrakt oder im Magen/Darmbereich – sollten Arzt und Patient an eine Salicylatunverträglichkeit als mögliche Ursache denken:

„Vor allem, wenn für derartige Beschwerden keine klare Ursache, wie etwa eine Infektion oder Allergie auszumachen ist, lohnt es sich, nach dieser speziellen Unverträglichkeit zu fahnden“, rät Professor Baenkler.

 

Denn sie ist gar nicht so selten, wie vielfach angenommen: Untersuchungen von Lungenfachärzten haben ergeben, dass die Salicylatunverträglichkeit bei etwa jedem fünften Asthmatiker eine Rolle spielt, und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte wissen, dass dies auch bei jedem dritten Patienten mit chronischen Nasen- und Nebenhöhlenproblemen (vor allem bei Polypen) der Fall ist.

 

Und manchmal berichten Patienten noch von weiteren Symptomen in Zusammenhang mit den Salicylaten, weiß Professor Baenkler.

 Aber: "Um dies wirklich zuordnen zu können, wären wissenschaftliche Studien nötig."

 

Salicylate können sogar Kreislaufschocks verursachen

Bekannt ist in der Medizin aber, dass die Salicylatunverträglichkeit manchmal zu massiven Akutreaktionen führen kann, zum Beispiel zu plötzlichen Schleimhautschwellungen in der Nase oder im Hals, zu Ohrensausen, Asthmaanfällen oder auch zu schockähnlichen Zuständen. Nur müssen den Ärzten solche Zusammenhänge auch bewusst sein, besonders in der Notfallmedizin. Denn:

 

Bekommt ein Patient mit Salicylatunverträglichkeit z.B. bei unklaren Herzbeschwerden vom Arzt wie üblich ein „Aspirin“-Medikament verabreicht, kann das seine Situation weiter verschlimmern“, warnt Professor Baenkler.

 

Deshalb sollten Ärzte immer nach einer möglichen Unverträglichkeit fragen, bevor sie diesen Wirkstoff anwenden, oder Patienten den Arzt von sich aus darauf hinweisen bzw. ihren Notfallausweis vorlegen“, so sein dringender Appell. Doch dazu ist es erst einmal notwendig, dass die Salicylatunverträglichkeit erkannt und diagnostiziert wird.

Salicylatunverträglichkeit ist nachweisbar

Zur Diagnose mussten früher so genannte Provokationstests durchgeführt werden. Das heißt der Patient bekam unter medizinischer Aufsicht eine bestimmte Menge an Salicylat verabreicht um festzustellen, ob und wie stark er darauf reagierte. Doch diese Tests waren nicht ungefährlich und ziemlich belastend für den Patienten.

 

Seit einigen Jahren steht deshalb ein spezieller Bluttest zur Verfügung. „Anhand lebender Blutzellen lässt sich im Reagenzglas nachweisen, wie die Stoffwechselreaktionen ablaufen, und inwieweit Salicylat dabei störend wirkt“, erläutert der Experte. Jeder Arzt kann diesen Test bei begründetem Verdacht veranlassen. Nicht selten geht der Anstoß sogar vom informierten Patienten selbst aus, so Baenklers Erfahrung.

Steht die Diagnose fest, sollte der Betroffene Salicylate so gut wie möglich meiden oder zumindest einschränken. Das heißt zum einen Vorsicht bei den oben genannten bestimmten Schmerzmedikamenten und möglicherweise auch bei der Ernährung und Körperpflege.

Salicylate meiden hilft

Dieses Buch informiert u.a. auch über Salicylat-Intoleranz

Oft sind sind auch pflanzliche Nahrungsmittel problematisch. Denn Pflanzen produzieren diese Substanz in unterschiedlicher Konzentration. Wie viel Salicylat dann tatsächlich in unser Essen gelangt, hängt von vielen Faktoren ab: Die Anbauart spielt eine Rolle, ebenso wie die küchentechnische Zubereitung. So enthält Zerkleinertes oft mehr Salicylat als das Ausgangsprodukt, Ketchup also zum Beispiel mehr als die ganze Tomate.

Auch in industriell bearbeiteter Nahrung, in Fertig- und Halbfertiggerichten kommt die Substanz teilweise reichlich vor. Hinter dem Begriff „natürliches Aroma“ in der Zutatenliste verbirgt sich in der Regel etwas Salicylathaltiges. Erfahrungsgemäß sind auch Trockenkräuter und Gewürze sehr salicylatreich.


 

Dasselbe gilt für Pflanzenextrakte, etwa in Naturmedikamenten oder Kosmetika. Selbst Salben, die Salicylate enthalten, können zum Problem werden, denn die Substanz kann über die Haut aufgenommen werden und so in den Körper gelangen.

 

Achten Sie deshalb bei Shampoos, Hautcremes und Kosmetik auf die Inhaltsstoffe und verzichten Sie so gut wie möglich auf Salicylathaltige Produkte.

Dieses Buch informiert kritisch über Kosmetikinhaltsstoffe


Salicylate-Liste: Salicylate erkennen und meiden

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Salicylate sind so weit verbreitet, dass es nicht immer leicht ist, sie aufzuspüren und zu meiden.

 

Damit es Ihnen besser gelingt, Ihre Salicylate künftig auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, haben wir hier für Sie eine Salicylate-Liste zusammengestellt.

Diese ist jedoch nur ein Anhaltspunkt, Ihr Körper sagt Ihnen am besten, was Ihnen gut tut und was nicht.

Salicylatarm kochen leicht gemacht

Selber kochen mit frischen (salicylatarmen) Produkten und Zutaten ist bei Salicylatunverträglichkeit also wesentlich verträglicher, als (salicylatreiche und konservierte) Fertigprodukte zu verspeisen.

Folgende Produkte können Ihnen dabei nützlich und behilflich sein:

 

Kochbuch und Küchenhelfer für die salicylatarme Küche

"Multikocher", auch "multicooker" genannt, sind Alleskönner für die Küche, die das Kochen wesentlich erleichtern und vereinfachen.

 

 

Ein Multicooker vereint mehrere Küchengeräte in einem Produkt. Frisches, gesundes Kochen für jedermann wird damit zum Kinderspiel.

Hilfreich ist zum Beispiel dieses Kochbuch bei Histamin-intoleranz, die häufig mit der Salicylatunverträglichkeit einhergeht.

Hier finden Sie wertvolle Infos und Rezepte für verträgliches Essen.

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Weitere Infos zu Salicylatunverträglichkeit

  • Hier finden Sie weitere umfassende Informationen zu Salicylatunverträglichkeit und Ernährungsempfehlungen.
  • Hier finden Sie Infos, wie sich eine Salicylatunverträglichkeit ärztlich nachweisen lässt.
  • Hier finden Sie Information, wie Sie Salicylate in Produkten erkennen und vermeiden.

Kommentare

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Kommentare: 18
  • #1

    Sylke (Dienstag, 17 Februar 2015 10:28)

    Hallo Frau Kallert,

    vielen Dank für den prima Artikel zur Salicylsäure-Unverträglichkeit! Wohltuend informiert und verständlich.

    Ein kleines Missverständnis hat sich aber eingeschlichen. Sie schreiben: [Auch d]ie küchentechnische Zubereitung [spielt eine Rolle.] So enthält Zerkleinertes oft mehr Salicylat als das Ausgangsprodukt, Ketchup also zum Beispiel mehr als die ganze Tomate."

    Das stimmt so nicht ganz: die Zubereitung spielt nur dann eine Rolle, wenn Lebensmittel dadurch konzentrierter werden, also z.B. Tomaten, die zu Ketchup eingekocht werden. Dann wird auch der Gehalt an Salicylsäure konzentrierter. Die Zerkleinerung (oder Erhitzen, Einfrieren, ...) an sich hat keinen Einfluss auf den Salicylsäuregehalt.

    Eine Ausnahme gibt es aber doch: weil Salicylsäure sehr oft in der Schale oder den äußeren Pflanzenteilen sitzt (sie ist ja u.a. ein Fress- und Fäulnisschutz der Pflanzen), sollten Betroffene auch ihre salicylsäurearmen Nahrungsmittel, z.B. Kartoffeln und Birnen, immer gut (2 mm dick) schälen.

    Viele Grüße
    Sylke

  • #2

    alphazentrum Johanna Kallert (Dienstag, 17 Februar 2015 20:40)

    Hallo Sylke,

    danke für den wertvollen Kommentar. Ja, es stimmt, dass die Verarbeitung von Lebensmitteln in der Küche nur dann den Salicylatgehalt erhöht, wenn Obst oder Gemüse durch Kochen usw. konzentriert werden. Anders sieht es aus, wenn durch die großindustrielle Verarbeitung möglicherweise noch Salicylate als Konservierungsmittel zugefügt werden. Nach meinen Recherchen werden teilweise auch Verpackungsmaterialien mit solchen Konservierungsmitteln beschichtet, was dann als "technischer Hilfsstoff" gilt und nicht deklariert werden muss.

    Wie auch immer, richtig ist auf jeden Fall die Empfehlung, Kartoffeln usw. dick zu schälen, um sie verträglicher zu machen. Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Johanna Kallert

  • #3

    Sylke (Donnerstag, 19 Februar 2015 10:45)

    Hallo Frau Kallert,

    dass Salicylate auch in Verpackungen benutzt werden (und auch z.B. in Frischhaltefolie), habe ich auch schon gelesen. Kann ich mir, wegen der antibakteriellen Wirkung, auch gut vorstellen.

    Was ich zum Thema "nicht deklarierungsplichtig" jedoch noch ärgerlicher finde ist, dass auch Zusatzstoffe von Zutaten nicht deklariert werden müssen, wenn sie im Endprodukt "keine technologische Wirkung" mehr haben. Das führt z.B. dazu, dass Konservierungsmittel im Frittieröl von Fertigpommes nicht deklariert werden muss. Bemerken tue ich es dann bei Asthmaanfall nach der Portion Pommes ;)

    Da hier die Transparenz in der Lebensmittelindustrie doch sehr zu wünschen übrig lässt, hilft leider nur, sich die Infos selbst zusammen zu suchen.

    Ein Beitrag dazu, was alles *nicht* deklariert werden muss, wäre deshalb sicher für viele auch extrem hilfreich ;)

    Viele Grüße
    Sylke

  • #4

    Johanna Kallert JK-Gesundheitsberatung & Coaching (Donnerstag, 19 Februar 2015 13:48)

    Danke Sylke für den tollen Hinweis. Ja Konservierungsmittel müssen nicht in jedem Fall deklariert werden, das gilt auch für die Benzoesäure, die ja verwandt mit Salicylsäure ist (Salicylsäure = ortho-Hydroxybenzoesäure).

    Danke für den Hinweis mit dem nicht deklarierten Konservierungsmittel im Frittieröl. Ähnlich ist es mit Eiprodukten (Eierspätzle usw.). Auch hier muss das Konservierungsmittel aus dem Ei in den fertigen Teigwaren nicht mehr deklariert werden.

    Ja, ich werde zu diesem Thema recherchieren und einem meiner nächsten Blogbeiträge darüber schreiben. Dabei bin ich für jede Unterstützung und jeden Hinweis sehr dankbar. :-)

    Viele Grüße
    Johanna Kallert

  • #5

    Sylke (Donnerstag, 19 Februar 2015 15:35)

    Hallo Johanna,
    toll: auf den Beitrag freu ich mich schon!!

    Hilfreich fand ich zum Thema Zusatzstoffe diese Seiten:
    http://www.lebensmittelklarheit.de/forum/zusatzstoffe-1
    http://www.zusatzstoffmuseum.de/lexikon-der-zusatzstoffe/kategorie/konservierungsstoffe.html
    http://www.zusatzstoffmuseum.de/lexikon-der-zusatzstoffe/kategorie/funktionale-additive.html

    Zwar nicht sehr hilfreich, aber wohl notwendig:
    http://www.gesetze-im-internet.de/zzulv_1998/BJNR023100998.html

    Und zum Thema Ausnahmen bei der Kennzeichung von Gentechnik diese Seite: GVO: http://www.transgen.de/recht/kennzeichnung/285.doku.html

    Viele Grüße
    Sylke

  • #6

    Johanna Kallert JK-Gesundheitsberatung & Coaching (Donnerstag, 19 Februar 2015 19:10)

    Hallo Sylke,

    danke für die Unterstützung und für die Seite Samter-Trias. Find ich klasse. Nachdem ich heute lange über verborgene und undeklarierte Nahrungszusatzstoffe recherchiert habe, kam ich mir vor wie der Hase im Märchen "der Hase und der Igel". Man kann Deklarationen fordern oder verborgene Zusätze aufspüren, aber die Lebensmittelindustrie ist immer einen Schritt schneller und findet neue Lücken, wo sie ihr Zeugs verstecken kann.

    Da dachte ich mir, stop, Lösungen müssen her, und so kam ich auf daas Vitamin B12. Wer Konservierungsstoffe nicht verträgt hat womöglich einen B12-Mangel

    http://www.jk-ganzheitlich-gesund.de/gesund-essen/vitamin-b12/

    Liebe Grüße
    Johanna

  • #7

    Sylke (Freitag, 20 Februar 2015 09:05)

    Hallo Johanna,

    B12: spannend! In der Tat ist das ganze Thema Mikronährstofffe auch so ein Feld, das unbedingt mal beackert werden müsste. Alle Ärzte, die ich je zu dem Thema befragt habe, haben gebetsmühlenartig geantwortet, dass Mikronährstoffmangel in unseren Zeiten und Breiten so gut wie nicht vorkommt - und prüfen es erst gar nicht nach.

    Selbst wenn man eine Mikronährstoffanalyse selbst initiiert, kann einem mit den Ergebnissen so recht keiner weiter helfen. Zitat einer Ernährungsberaterin: "Das ist ja alles so kompliziert mit den Mikronährstoffen - die beeinflussen sich ja alle gegenseitig ..."

    Also ein Hoch auch auf alle Infos auch zu diesem Thema!! :)
    Viele Grüße
    Sylke

  • #8

    Sylke (Freitag, 20 Februar 2015 09:26)

    PS: Was mich bei dem B-12-Supplement, auf den du verlinkt hast, ein wenig skeptisch macht ist, dass scheinbar Farbstoffe verwendet werden, die aber nicht gelistet sind: was wird denn unter "Zutaten" von solchen Supplementen aufgelistet - und was nicht: weisst du das?

  • #9

    Johanna Kallert JK-Gesundheitsberatung & Coaching (Freitag, 20 Februar 2015 20:11)

    Hallo Sylke, vom Thema B12 habe ich mich nach einem Selbstversuch, der mir gar nicht gut bekam, soeben wieder verabschiedet. Ich lasse die Info stehen, es mag Menschen geben, die B12 brauchen, bei mir ist das nicht der Fall.

    Der einzige Nährstoff, der mir verlässlich jedes Mal hilft (innerhalb einer halben Stunde), ist Kupfergluconat. Ich habe recherchiert: Das Enzym Phenoloxidase, das zum Abbau der Salicylate nötig ist, ist ein Kupfer-Enzym.

    Hast du oder deine Leser schon Erfahrungen mit Kupfer?

  • #10

    Sylke (Dienstag, 24 Februar 2015 10:22)

    Hallo Johanna,

    nein, mit den Mikronährstoffen habe ich mich noch nicht sehr auseinander gesetzt, weil mir (noch) das Wissen dazu fehlt. (Jetzt mal abgesehen von Magnesium, das für Asthmatiker ja wirklich wichtig ist.) Ich bin auch extrem vorsichtig, was die verschiedenen angebotenen Präparate angeht: wenn nicht alle Inhaltsstoffe aufgeführt sind, kommt es schonmal nicht in Frage, denn da habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

    Was sind denn deine Erfahrungen mit Kupfergluconat? Was bewirkt das, bzw. bei welchen Symptomen hilft es dir?

    Viele Grüße
    Sylke

  • #11

    Johanna Kallert JK-Gesundheitsberatung & Coaching (Dienstag, 24 Februar 2015 15:48)

    Liebe Sylke, ich war vor Jahren auch mal sehr misstrauisch bezüglich aller möglicher verborgenen Inhaltsstoffe, bis ich merkte, so komme ich nicht weiter.

    Dann habe ich begonnen, mich auf Lösungen zu fokussieren, und eine dieser Lösungen ist für mich das Kupfergluconat. Damit fühle ich mich einfach besser, habe mehr Power und fühle mich zuversichtlich und voller Energie.

    Liebe Grüße
    Johanna

  • #12

    Sylke (Freitag, 27 Februar 2015 19:59)

    Hallo Johanna,

    ich hab gemerkt, dass ich nur weiter komme, wenn ich weiss, was in den Sachen drin ist, die ich esse ;)

    Manchmal klappt natürlich auch das nicht, wenn z.B. natürliche Nahrungsmittel Inhaltsstoffe haben, die ich nicht kenne (und nicht vertrage): da hilft nur ausprobieren. Aber bei Nahrungsergänzungsmitteln, finde ich, sollte schon einfach drauf stehen, was drin ist. Gehört für mich auch zum guten Ton;)
    Schön, dass das Kupfergluconat für dich so gut funktioniert!

    Viele Grüße
    Sylke

  • #13

    Michael (Donnerstag, 28 April 2016 20:07)

    Hallo ich höre heute zum ersten mal über diese Unverträglichkeit. Habe immer wieder mit Nasennebenhöhlen Entzündung zu tun. Jetzt ist es so schlimm das es auf meine Bronchien geht. Bin schon wieder mit Krankgeschrieben.
    Habe natürlich mit Pfefferminze inhaliert, auf die Brust geschmiert. Nasen tropfen usw. Jetzt nehme ich noch Bronchipret ein. Mein Kreislauf spielt total verrückt. Kann langsam nicht mehr. Was kann ich einnehmen. Habe ja auch Heuschnupfen da nehme ich immer Luffa ein. Alles andere wie Sinopret haben nicht geholfen. Magen Darm Probleme habe ich auch. Immer ein Pilz auf meiner haut. Unreine Haut. Würde mich um Antwort freuen. Könnt mir gerne auch per E-Mail senden.
    koenigteufel@googlemail.com

  • #14

    Johanna Kallert (Donnerstag, 02 Juni 2016 15:18)

    Hallo Michael,

    danke für Ihren Kommentar.
    Wenn Ihre Nebenhöhlen- und Bronchialbeschwerden durch eine Salicylatunverträglichkeit verursacht werden, sind all die beschriebenen Maßnahmen verschlimmernd: Pfefferminze enthält sehr viel Salicylat, Bronchipret besteht aus Kräuterextrakten ist somit auch salicylatreich, ebenso Sinupret.

    Luffa in homöopathischer Form ist gut.

    Wir empfehlen Ihnen, die Salicylatunverträglichkeit abklären zu lassen oder probeweise auf alle salicylathaltigen Arzneimittel (soweit nicht vom Arzt verordnet) und Nahrungsmittel (vor allem Kräuter und Kräuterextrakte sowie "natürliche/naturidentische Aromastoffe") zu verzichten

    Gute Besserung!


    Mit freundlichen Grüßen
    Johanna Kallert

  • #15

    Jonas (Samstag, 08 Oktober 2016 19:55)

    Hallo, ich wollte fragen wo es diesen Test gibt und ob Sie mir erklären könnten wie er funktioniert?

    Vielen Dank

  • #16

    Johanna Kallert (Mittwoch, 12 Oktober 2016 14:40)

    Hallo Jonas, danke für Ihre Frage.

    Den Bluttest gibt es hier: http://www.talkingcells.de/ und dort finden Sie auch die Erklärungen dazu.

    Liebe Grüße
    Johanna

  • #17

    Angelika (Dienstag, 29 November 2016 08:26)

    Hallo,
    habe auch den Test machen lassen und leider ein positives Ergebnis erhalten. Dann steht man aber wieder alleine da - bis auf Karenz und Cortison keine Lösung. Kann man mit bestimmter Vitaminsupplementierung weiterhelfen (Kupfer, Vit. B12, etc.); bin leider ebenfalls Allergiker und tippte die letzten Jahre auf Histaminintoleranz. ABER in Summe ist es einfach eine Mastzellerkrankung (habe auch noch eine Autoimmunerkrankung) . Haben Sie Ratschläge / Tipps?

  • #18

    Johanna Kallert (Dienstag, 29 November 2016 18:58)

    Hallo Angelika,

    danke für Ihren Kommentar. Sie sagen, Sie haben leider ein positives Ergebnis bzgl. Salicylatintoleranz erhalten. Aber ist es nicht gut, dass Sie jetzt wenigstens Klarheit haben?

    Ja, Sie sagen es, Karenz ist wirklich die beste Lösung, wenn auch nicht immer leicht durchzuhalten. Leider kann und darf ich Ihnen aus der Ferne keine Ratschläge geben. Bezüglich Kupfer- und B12-Supplementierung empfehle ich Ihnen, sich in der Apotheke beraten zu lassen.

    Die Allergieambulanz der Universität Erlangen und speziell Professor Baenkler können Ihnen evtl. ebenfalls weiterhelfen. Vielleicht wollen Sie sich dorthin wenden?

    Alles Gute für Sie
    Johanna Kallert

Ganzheitliche Gesundheitsberatung

Johanna Kallert

Spitalgasse 32

91541 Rothenburg o.d.T.

Mail: jkallert@web.de

Tel: (0 98 61) 9 17 81 30

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