Kupfer fürs Immunsystem

Infektion Infektionserreger
Kupfer stärkt das Immunsystem gegen Viren und Bakterien

Derzeit ist mal wieder von Infektionen und Infekten die Rede. Die Grippewelle geht um, alles schnieft und hustet, und jeder versucht gerade, gesund zu bleiben oder zu werden.

 Im folgenden Beitrag geht es nun um das Stärken des Immunsystem, denn der beste Schutz vor jeder Infektion ist ein gesundes, gut funktionierendes  Immunsystem. Und ein gesundes Immunsystem braucht Kupfer.

Warum sind denn Türgriffe oft aus Kupfer-Legierungen gefertigt? Warum wird denn ein alter Kupferpfennig in die Blumenvase gelegt? Weil in beiden Fällen bekannt ist, dass Kupfer Bakterien und Keime bekämpft. Auch in den Zellen unseres Immunsystems ist Kupfer nötig, um Infektionserreger in Schach zu halten.  

Zuviel Eisen und Zink füttern Viren und Bakterien

Medizinische Studien (siehe unten) bieten umfassende Erkenntnisse zur Frage, welche Spurenelemente dir Bakterien oder Viren für ihre Vermehrung brauchen, und welche Spurenelemente die Vermehrung der Bakterien hemmen. 

So ist zum Beispiel bekannt, dass vor allem Eisen, wenn es übermäßig zugeführt wird, viele Bakterien züchtet. Auch eine übermäßige Einnahme von Zink fördert die Ausbreitung der Infektion. Dass beide - vor allem das Zink - zur Immunstärkung propagiert werden, hängt vielleicht daran, dass bei akuten oder chronischen Infekten ein Mangel an diesen Elementen im Blut festgestellt wurden. Doch hierbei darf man nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

Eisen aus dem Blut entfernen ist Schutzprogramm des Körpers

Der Körper reagiert im Grund genial und richtig, wenn man ihn nur lässt. Sobald Krankheitserreger, wie Bakterein oder Viren, irgendwo registriert werden, unternimmt der Körper alles, um ihre Vermehrung und Ausbreitung zu stoppen. Eisen wird aus dem Blut entfernt und in die Speicherorte verlagert, damit es nicht zum Infektionsort gelangt und die Bakterien übermäßig nährt. Ähnliches gilt in milderer Wirkung auch für Zink. Würde in dieser Zeit eine Laboruntersuchung durchgeführt, könnte man evtl. einen Eisenmangel feststellen und diesen als Ursache der Krankheit fehlinterpretieren. Doch die Einnahme von Eisenpräparaten, so hat sich gezeigt, verschärft oftmals die Infektion, vor allem wenn es sich um Erreger handelt, die Eisen für Ihre Vermehrung brauchen.

 

Wenn man diesen Mechanismus versteht, stellt sich doch die Frage: Was hemmt denn die Bakterien und Viren? Auch darauf gibt es eine wissenschaftlich basierte Antwort: Kupfer hemmt die Krankheitskeime. 

Kupfer hemmt  Viren und Bakterein

Kupfer bekämpft Krankheitserreger einerseits direkt (siehe Kupferpfennig in der Blumenvase), andererseits unterstützt es auch auf geniale Weise das Immunsystem. Die "Immun-Feuerwehr" (bestehend aus verschiedenen Zellen, die der Immunabwehr dienen) wird auf optimale Weise vermehrt, gestärkt und an den Ort des Geschehens gebracht. Zu diesem Zweck wird so viel Kupfer wie möglich aus den Körperspeichern ins Blut abgegeben, damit das Immunsystem alles hat, was es braucht.

Kupfer ins Blut zur Infektionsbekämpfung

Hier ist dann das umgekehrte Bild gegeben. Wenn eine Blutuntersuchung auf Kupfer erfolgen würde, würde ein erhöhter Wert festgestellt. Was dann oft dahingehend fehlinterpretiert wird, dass der Kupfer-Überschuss die Ursache für die Krankheit sei.

 

Wie unlogisch diese Interpretation ist, kann man sich klar machen, wenn man sie mit einer Situation aus dem realen Leben vergleicht. Wenn zum Beispiel irgendwo ein Brand (Infektion) ausgebrochen ist, wird die Feuerwehr (Immunsystem) alarmiert. Diese transportiert nun eiligst ihre gesamte Ausrüstung (Kupfer) an den Brandort, zapft Löschwasser an, und beginnt den Brand zu löschen. Kein Mensch käme auf die Idee zu sagen, die übermäßige Anwesenheit der Feuerwehr am Brandort sei die Ursache der Brandes.

 

So ähnlich werden aber die Immunvorgänge im Körper fehlinterpretiert. Das vermehrte Kupfer im Blut dient der Infektionsbekämpfung und soll verhindern, dass sich die Infektion ausbreitet und möglicherweise über das Blut weitere Organe angreift. 

Studien zu Kupfer und Immunsystem

Nachstehend können Sie noch einige Studien zum Thema Kupfermangel und Immunsystem lesen. Ich habe Sie mit freundlicher Genehmigung des Verlages aus dem Buch Nutriologische Medizin von Melvyn R. Werbach entnommen. 

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Immundefizienz

Ein Cu-Mangel steht in Zusammenhang mit einer erhöhten Inzidenz von Infektionen und einer Beeinträchtigung der zellvermittelten Immunität. Die Funktion des retikuloendothelialen Systems ist vermindert und die mikrobizide Aktivität der Granulozyten reduziert. Über eine gestörte Antikörperreaktion auf heterologe Erythrozyten und niedrige Konzentrationen der Thymus-Hormon-Aktivität wurde berichtet. (Chandra RK. Nutrition and immunity – Basic considerations, Part 1. Contemp Nutr. 11(11), 1986; Chandra RK. Trace element regulation of immunity and infection. J AM Coll Nutr 4(1); 5-16, 1985)

 

Infektion:

Während einer bakteriellen Infektion steigt das Kupfer im Serum infolge seiner Freisetzung aus den Gewebsspeichern zur Bekämpfung der Infektion an, was zu einer Verminderung der Gewebskonzentrationen führt.  (Watts DL. The nutritional relationships of copper. J Orthomol Med 4 (2): 99 – 108, 1989)

 

Ein Mangel kann infolge einer Behinderung der zellvermittelten Immunität mit einer erhöhten Infektionsanfälligkeit zusammenhängen. (Chandra RK. Trace element regulation of immunity and infection. J Am Coll Nutr 4 (1): 5-16, 1985)

 

Übersichtsreferat:

Bei Tierversuchen führte ein Kupfermangel zu einem verminderten Widerstand gegen Infektionen, entweder durch eine Beeinträchtigung der Immunantwort oder durch eine fehlerhafte Leukozyten-Funktion (Miller Er, Mineral x disease interactions. J Anim Sci 60(6): 1500-07, 1985).


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Ob es sinnvoll ist, Ihr Immunsystem mit einem Kupfer-Ergänzungsmittel zu stärken, sollten Sie mit Ihrem Arzt absprechen.

 

Nebenstehend ein Beispiel für ein Kupfer-Präparat ohne störender Zusatzstoffe.

 


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Kommentare

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Kommentare: 2
  • #1

    Michi (Mittwoch, 17 Februar 2016 13:07)

    Sehr süß beschrieben!

  • #2

    Johanna (Mittwoch, 17 Februar 2016 15:24)

    Das interpretiere ich jetzt mal als Kompliment. Danke :-)

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