Kupfer - der Chemikalien Entgifter?

Kupfer  - der Chemikalien Entgifter gesundheit-ganzheitlich.com
Kupferhaltige Enzyme sind an Entgiftungsreaktionen beteiligt

Über Kupfermangel habe ich schon mehrfach berichtet. Im heutigen Beitrag geht es um die Entgiftungswirkung des Spurenelements Kupfer. Immer mehr Menschen weisen eine reduzierte Entgiftungsfähigkeit von Arzneimitteln oder sonstigen Chemikalien auf. Ist ein Kupfermangel schuld daran?

Nachfolgend einige Informationen zum Thema Entgiftungsreaktionen im Körper, und welche Rolle Kupfer dabei spielt.

Entgiftung in zwei Phasen

Entgiftungsreaktionen im Körper laufen in zwei Phasen ab

 

  • In der ersten Phasen werden Giftstoffe mit Hilfe so genannter Cytochrom P 450 Enzyme oxydiert und hydrolisiert, das heißt mit Sauerstoff versehen und in eine wasserlösliche Form umgewandelt.

 

  • In der zweiten Phase müssen dann die entstandenen Substanzen (die teilweise noch aggressiver sind als die Ausgangssubstanz) rasch umgesetzt werden zu ungiftigen, ausscheidbaren Produkten. Dies geschieht u.a. durch Anlagerung von schwefelhaltigen Molekülen.

 

Phase I Entgiftung braucht Kupfer und Eisen

 Für die Reaktion der ersten Phase ist Kupfer (und Eisen) nötig, denn im Zentrum der Cytochrom P 450 Enzyme steht ein so genannter Häm-Komplex, also ein eisenhaltige Verbindung. Dieser Häm-Komplex kann aber im Körper nur gebildet werden, wenn genügend Kupfer vorhanden ist.  Ist dies nicht der Fall, steht das Eisen nicht in der richtigen Form zur Verfügung, sondern in einer für den Körper eher schädlichen Form.

Siehe dazu die folgende wissenschaftliche Beschreibung:

Ein Kupfermangel kann infolge seiner Wirkungen auf das Zöruloplasmin eine Eisenmangelanämie verursachen, die nur mit einer Kupfer-Supplementierung korrigiert werden kann, da er die Eisenresorption behindert und die Häm-Synthese reduziert, während er die Eisenakkumulation in den Speichergeweben vermehrt. (Watt DL. The nutritional relationships of copper. J. Orthomol Med 4(2):99-108, 1989)

 

Phase II Entgiftung braucht Kupfer und Schwefel

Für das Ausscheiden der Giftstoffe werden in der Phase II der Entgiftung schwefelhaltige Moleküle angelagert, zum Beispiel die Aminosäure Gluthation. Doch damit Gluthation im Körper gebildet werden kann, ist das Energiemolekül ATP nötig, und zu dessen Bildung wiederum Kupfer.

 

Auch die so genannte Glucuronidierung, also eine Anlagerung von Glucuronsäure an die Giftstoff-Zwischensubstanzen dient der Phase II Entgiftung. Hier gibt es ein Enzym, die Glucuronidase, das diese Reaktion und damit die Entgiftung rückgängig macht. (Dieses Enzym löst nebenbei gesagt auch Glucuronsäure aus dem Gelenkknorpel, ist also für Gelenkschäden verantwortlich). Schädliche Darmbakterien bilden dieses zerstörerische Enzym. Kupfer hemmt es, deshalb ist Kupfer auch hier für eine erfolgreiche Entgiftung (und für gesunde Gelenke) nötig.

 

MCS durch Kupfermangel?

Es gibt das Krankheitsbild Multiple Chemikaliensensitivität MCS, in der die Betroffenen schon auf Spuren von Chemikalien empfindlich reagieren. Ist dies eine Warnwirkung des Körpers, weil nicht genügend Kupfer für die Entgiftung vorhanden ist?

 

Weiterhin scheint das Chronische Müdikeitssyndrom oft mit der Chemikaliensensitivität einherzugehn, so die Beobachtung von Fachärzten. Ist auch die chronische Müdigkeit nur ein Kupfermangel, weil Kupfer zur Bildung des Energiemoleküls ATP (Adenosintriphosphat) fehlt und dieses für die Herstellung der Entgiftungsenzyme noch zusätzlich verbraucht wird?

 

Auch weitere Störungsbilder beruhen womöglich einzig und allein auf einem Kupfermangel, wie ich in mehreren Blogartikeln schon beschrieben habe.

 


Kupfermangel beseitigen durch Kupferergänzung

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Kupfer als Nahrungsergänzung. Ich rate dazu, eine Kupfer-Einnahme mit dem Arzt abzusprechen.

Da unsere Nahrung oft zu wenig Kupfer oder zu viele Kupfer-Gegenspieler (z.B. Nickel) enthält, kann eine Nahrungsergänzung mit einem guten Kupferpräparat sinnvoll sein und viele Symptome bessern.

 

Allerdings sollte die sehr seltene Kupferspeicherkrankheit Morbus Wilson ausgeschlossen sein, bevor Sie Kupfer zuführen.

 

Morbus Wilson würde sich aber meist schon in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter zeigen durch ganz charakteristische Symptome, so dass diese meist ohnehin erkannt worden wären.

 

Ob Ihnen Kupfer gut tut, erfahren Sie am besten durch vorsichtiges Ausprobieren. Ich wünsche Ihnen eine gute und ganzheitliche Gesundheit.

 

Rechtlicher Hinweis:

Ich rate dazu, eine Kupfereinnahme mit dem Arzt abzusprechen.


Ganzheitliche Gesundheitsberatung

Johanna Kallert

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