Gesund und schadstofffrei wohnen: Tipps für gesunde Innenraumluft

Nicht nur Duftstoffe können das gesunde Atmen behindern. Auch Ausdünstungen aus der Wohnungsausstattung können dies bewirken.

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Achten Sie beim Renovieren auf gesunde Materialien.

Möbel, Fußbodenbeläge, Wandfarben, Matratzen oder Raumtextilien können mit einem Cocktail von Chemikalien belastet sein, die besonders bei mangelhaftem Lüften das Wohlbefinden der Bewohner empfindlich stören kann.

Die Medizin spricht hier vom "Sick Building Syndrom", also der Tatsache, dass sich jemand in einem bestimmten Gebäude krank fühlt.

 

Verwenden Sie deshalb beim Bauen, Einrichten oder Renovieren nur gesunde, emissionsarme Materialien. Wir geben Ihnen Hinweise, worauf Sie besonders achten sollten.

Besonders im Kinderzimmer sollten Sie sorgfältigst auf eine gesunde Raumluft achten.

Manche Messungen haben ergeben, dass die Wohnraumluft stärker mit Schadstoffen belastet sein kann als eine sechsspurige Autobahn.

Achten Sie deshalb darauf, welche Möbel, Wandanstriche, Fußbodenbeläge Deko-Artikel, Reinigungsmittel, "Luftverbesserer" sich dort befinden. Und entscheiden Sie sich jetzt für gesunde Alternativen.

 

 

Gesund renovieren und einrichten

  • Achten Sie bei der Innenraumgestaltung auf emissionsarme Materialien.
  • Verwenden Sie Materialien nur für den vorgesehen Zweck, z.B. Außenanstriche bitte wirklich nur außen verwenden.
  • Renovieren sie nur in der warmen Jahreszeit, damit Sie ausreichend lüften können.

 

Gesunde Bodenbeläge

Ob Teppich, Parkett, Laminat, Kork oder PVC-Böden: Bodenbeläge können Schadstoffe in die Raumluft abgeben und über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg ausdünsten.

 

Hier Tipps und Prüflabels zu den einzelnen Bodenbelägen:

  • Teppiche sollten das GuT-Siegel ausweisen, denn diese Teppiche sind schadstoffgeprüft. Auf Wollteppiche sollten Sie besser verzichten, denn diese dürfen das Mottenschutzmittel Permethrin enthalten. Doch bei Teppichen, wie auch bei allen anderen Materialien gilt: Prüfsiegel sind keine Garantie. Besser ist es, vorher selbst den "Schnuppertest" zu machen, vom Hersteller ein Sicherheitsdatenblatt anzufordern, auf dem alle Ausrüststoffe aufgelistet sind.
  • Laminatböden sind sehr beliebt, sie sind preisgünstig, gelten als pflegeleicht, allergikerfreundlich und sehen mit ihren Holzdesigns gut aus. Sie dünsten kaum Schadstoffe aus, etwas ungünstig ist aber die hohe elektrostatische Aufladbarkeit mancher Laminatböden.
  • PVC-Böden gelten als sehr unökologisch und enthalten auch Schadstoffe.
  • Holzparkettboden sieht edel aus, ist warm und hat auch sonst viele Vorteile. Zu achten ist aber auf die Versiegelung, bzw. Oberflächenbehandlung. Sie sollte lösemittelfrei sein, doch auch Behandlungsmitel auf Naturbasis (Öle, Wachse) ist für Allergiker nicht immer verträglich. Die Produktdatenbank Natureplus bietet zertifizierte, ökologische Bau- und Wohnmaterialien an, so auch Parkettböden.
  • Steinfliesen in Kombination mit einem "gesunden" emissionsarmen Fliesenkleber ist wohl der beste und nachhaltigste Bodenbelag.

Hier ein Beispiel für schadstoffarme Bodenbeläge und Teppiche:

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Gesunde Wandfarben

Wer renoviert oder in eine neue Wohnung einzieht, verleiht zumindest den Wänden einen frischen neuen Anstrich. Doch Wandfarben enthalten eine Reihe von Substanzen, die ausdünsten und in der Raumluft dann als so genannte VOCs (flüchtige organische Verbindungen) nachgewiesen werden können. Diese können das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen und sogar Allergien oder Krankheiten auslösen.

 

  • Ungesund sind hier vor allem die zugesetzten Konservierungsmittel, z.B. das gesundheitsschädliche Formaldehyd, Formaldehydabspalter oder allergieauslösende Isothiazolinone. 
  • Auch Lösungsmittel in den Wandfarben können problematisch sein. Gerade in den als ökologisch beworbenen Naturfarben werden z.B. Zitrusschalenöle eingesetzt, die sogenannte Terpene in die Raumluft abgeben, was für Allergiker unverträglich sein kann.

 

Informieren Sie sich deshalb genau, was in der Wandfarbe enthalten ist, die Sie in Ihre Wohnung streichen lassen. Es stehen auch gut verträgliche Produkte zur Verfügung. Hier einige Beispiele:

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Gesunde Möbel

Auch neue Möbel geben oft eine Reihe schädlicher Substanzen in die Raumluft ab. Schadstoffarme Möbel sind z.B. zu erkennen am Emissionslabel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V..

Je nach Schadstoffausdünstung gibt es Abstufungen von A bis D.

Am besten ist die Emissionsklasse A. Besonders wichtig ist eine geringe Schadstoffausdünstung bei Matratzen. Denn hier haben sie stundenlangen, direkten Kontakt und atmen die Schadstoffe direkt ein.

 

 

Hier eine schadstoffgeprüfte Federkernmatratze (nach Ökotex Standard 100), einem weiteren Prüflabel für schadstoffarme Textilien.

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Gesund reinigen

Hier erscheinen Infos zu gesunder Haushaltsreinigung.

Ganzheitliche Gesundheitsberatung

Johanna Kallert

Mozartstraße 5

96148 Baunach

Tel.  (0 95 44) 9 84 88 89

Mail: jkallert@web.de

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