Salicylate Liste: Was Sie bei Salicylatunverträglichkeit meiden oder reduzieren sollten

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Was Sie bei Salicylatunverträglichkeit besser meiden sollten

Sie haben hier unseren Beitrag zur Salicylatunverträglichkeit gelesen, sich selbst wiedererkannt und möchten nun wissen, welche Nahrungsmittel, Kosmetikprodukte, Medikamente usw. besonders problematisch für Sie sind?

In der folgenden Liste stelle ich das Wichtigste für Sie zusammen, jedoch ohne Gewähr oder Anspruch auf Vollständigkeit.

Salicylate zu identifizieren ist oft schwierig, weil sie oft nicht als solche ausgezeichnet sind.

Salicylate ganz zu meiden, ist auch kaum möglich, weil sie in der Nahrung natürlicherweise weit verbreitet sind und oft auch zugesetzt werden in Form von Aromastoffen oder zur Konservierung.

 

Aus eigener Betroffenheit weiß ich, wie leicht man immer wieder mal "zu viel" erwischt und dann von den genannten Symptomen darauf hingewiesen wird.

 

Hier nun trotzdem ein Versuch, die wichtigsten Salicylatquellen zu benennen, damit Sie diese meiden oder reduzieren können.

Salicylate, die natürlich in der Nahrung vorkommen

Viel Salicylat ist in folgenden Nahrungsmitteln enthalten, bitte nur wenig davon genießen, bzw. austesten, wieviel Sie persönlich davon vertragen.

Und denken Sie daran: Die Salicylate summieren sich. Ein bißchen Olivenöl ist sicher noch verträglich, wenn Sie aber oft und viel davon genießen, und dann noch kombiniert mit den entsprechenden salicylatreichen Gewürzen oder Gemüsesorten, werden Sie es merken.

  • Gewürze (Curry, schwarzer Pfeffer, Oregano, Paprikagewürz, Anis, Zimt, Senf)
  • Rosinen
  • Beeren (Johannisbeeren, Himbeeren) und deren Säfte
  • Aprikosen
  • Mandeln
  • Erdnüsse
  • Artischocke
  • Zucchini
  • Salatgurke
  • Tomaten und Tomatenprodukte
  • Oliven und Olivenöl
  • Paprikagemüse (vor allem grüne Paprika)
  • Weintrauben und Wein
  • Kräutertee (vor allem Pfefferminztee)
  • Schwarztee
  • Limonaden und Colagetränke
  • Sauermilchprodukte und Käse

 

Der Salicylatgehalt in der Nahrung schwankt je nach Anbauart und anderer Bedingungen:

Wichtig zu wissen:

Bioprodukte enthalten natürlicherweise sehr viel mehr Salicylate als herkömmlich Angebautes.

Schälen und Wässern von Obst und Gemüse hilft den Sallicylatgehalt reduzieren.

Salicylate als Nahrungszusätze

Zugesetzte Salicylate müssen nicht immer auf der Packung aufgelistet sein.

Meiden sollten Sie vor allem alles "Fertige", Aromatisierte und stark Gewürzte:

  • Fertiggemüse-Zubereitungen (Pfannenegemüse, Fertige Gemüseburger, Fertigsalate)
  • fertige Fleisch- oder Fischzubereitungen (z.B Fisch mit Kräuterauflage, Frikadellen, marinierte Gerichte)
  • Fertige Kuchenmischungen/Backmischungen
  • Gewürzmischungen
  • Kräutersoßen
  • Fertig-Mayonnaisen
  • Tomatenketchup und Tomatensoßen
  • Sauer eingelegtes Gemüse
  • Fassbier
  • Alles mit dem Zusatz "Aroma", vor allem "naturidentische Aromastoffe" (z.B in Limonaden, Fruchtjoghurts usw.)
  • Alles, was in Folie eingeschweißt haltbar ist (Spätzle, Maultaschen, Kloßteig, Pizza usw.)

Auch die Verpackungsfolie an der Wurst- oder Käsetheke ist oft mit Benzoesäure (verwandt mit Salicylaten) beschichtet, achten Sie auch auf diese Quellen. Vielleicht hilft es ja, sich den Käse in die mitgebrachte Frischhaltebox einwiegen zu lassen?

 

Salicylat-verwandte Zusatzstoffe

Wer an einer Salicylatintoleranz leidet, verträgt oft auch keine Benzoate, kein Butylhydroxyanisol (BHA E320) und kein Butyhydroxytoluol (BHT E321).

 

Benzoate können enthalten sein in

  • Sauer eingelegtes Gemüse
  • Fruchtsäfte und Fruchtlimonaden
  • Alkoholfreies Bier
  • Fruchtzubereitungen

 BHA und BHT sind zugelassen zum Konservieren von fetthaltigen Speisen. Sie sind häufig enthalten in

  • Frittierfett (Pommes!)
  • Margarine
  • Bratöl
  • Knabbergebäck
  • Fertige Kuchenbackmischungen

Salicylate in Medikamenten

Viele Medikanete sind bei einer Salicylatunverträglichkeit nicht verträglich, insbesondere

  • ASS-Medikamente ("Aspirin")
  • Nichtsteroidale Entzündungshemmer (Diclofenac, Ibuprofen usw.)
  • Flüssige Medikamente oder Zubereitungen, die den Konservierungsstoff Benzoesäure oder Paraben enthalten (chemisch verwandt mit Salicylsäure)
  • Kräuterhaltige Medikamente und Salben
  • Produkte die ätherische Öle enthalten
  • Mundspüllösungen
  • Nasensprays

Weitere Infos zu Nahrungsinhaltsstoffen

Dieses Buch bietet vielfältige Nährwerttabellen, so auch zum (natürlichen) Salicylatgehalt von Lebensmitteln

Für alle, die es ganz genau wissen wollen, welche Inhaltsstoffe in der Nahrung enthalten sind:

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