ADHS - ganzheitlich behandeln

ADHS ganzheitlich behandeln www.gesundheit-ganzheitlich.com
ADHS wird auch oft als "Zappelphilipp"-Syndrom bezeichnet

Immer mehr Kinder scheinen an ADHS zu leiden, also an einer Aufmerksamkeitsstörung, oft verbunden mit Hyperaktivität. Studien zufolge wird bei 5 Prozent aller Kinder diese Störung diagnostiziert, Jungen sind häufiger davon betroffen als Mädchen.

 

Oft bleibt ADHS auch im Erwachsenenalter bestehen. Schul- und Berufsalltag sind damit schwierig zu meistern.

 

Lesen Sie hier, welche Symptome und Verhaltensauffälligkeiten auf ADHS hindeuten, welche Ursachen zugrunde liegen können, und wie ADHS ganzheitlich behandelt werden kann.

 

Wie äußert sich ADHS?

ADHS wird auch als "Zappelphilipp"-Syndrom bezeichnet. Den betroffenen Kindern fällt es schwer, für längere Zeit still zu sitzen. Sie fangen dann an zu zappeln, laufen im Klassenzimmer herum oder stören andere.

 

Weiterhin fällt es ihnen schwer, ihre Aufmerksamkeit längere Zeit aufrechtzuerhalten und dem Unterricht zu folgen. Sie hören dann oft nicht, was ihnen gesagt wird, oder vergessen dies schnell wieder und können somit Arbeitsanweisungen nicht befolgen. Organisiertes Arbeiten fällt ihnen schwer, ebenso wie das Ordnen ihrer Schulsachen.

 

Dazu kommen oft auch Ungeduld und Impulsivität, die Kinder platzen dann mit der Antwort heraus, fallen anderen ins Wort, können nicht warten, bis sie an der Reihe sind.

 

All diese Verhaltensweisen können den schulischen, und später den beruflichen Erfolg stark beeinträchtigen. Auch wenn die Kinder und Jugendlichen sehr intelligent sind, ist die Konzentrationsschwäche und die Hyperaktivität ein großes Handicap. Und auch im sozialen Bereich fällt es den betroffenen Kindern oft schwer, Freunde zu finden, sie gelten eher als die Störenfriede und "Nervensägen" in der Klassengemeinschaft. 

 

All dies kann sich auch im Erwachsenenalter noch zeigen. ADHS-Erwachsene sind oft von einer inneren Unruhe getrieben, die ihnen ebenfalls das berufliche und private Leben schwer macht.

 

Wie kommt es zu den ADHS-Symptomen?

In der Schulmedizin sucht man leider nicht umfassend genug nach den möglichen Ursachen für ADHS. Allenfalls werden familiäre Probleme oft als mögliche Auslöser definiert. Ernährungs- oder Umwelt-belastungsfaktoren werden dagegen nur wenig thematisiert.

 

Doch in vielen Fällen sind genau diese die Ursachen für ADHS. Viele Studien weisen darauf hin, dass individuelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten, neben anderen Symptomen, auch Unruhe und Konzentrationsschwäche - also die typischen ADHS-Symptome, auslösen können.

 

Dabei handelt es sich meist nicht um allergologisch klar diagnostizierbare Allergien, sondern um Nahrungsmittelintoleranzen oder auch um sogenannte Pseudoallergien.

 

ADHS durch Nahrungsunverträglichkeiten

  • Nahrungsunverträglichkeiten können ebenso das Verhalten der Kinder stark verändern. In dem Buch "Ist das ihr Kind" (Amazon-Produktlink*) beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen Nahrungsunverträglichkeiten und Verhaltensauffälligkeiten. In der Regel dreht das Kind nach einem unverträglichen Nahrungsmittel erst einmal auf, wird also unruhig und überdreht, um dann später in eine Erschöpfung zu fallen. Um die "schuldigen" Nahrungsmittel herauszufinden, ist ein Ernährungstagebuch hilfreich. "Verdächtige" Nahrungsmittel können dann probeweise weggelassen werden, um zu prüfen, ob sich dadurch eine Verbesserung ergibt. Viele Kinder reagieren zum Beispiel unverträglich auf Milch- oder Eiprodukte. Dann kann das "verdächtige" Nahrungsmittel noch einmal probeweise gegessen werden. Falls es wieder zu Symptomen führt, sollte es so gut wie möglich aus dem Speiseplan gestrichen werden. Diätberater helfen dann, eine Ernährung zusammenzustellen, die trotzdem gesund und ausgewogen ist. Dieses Vorgehen erfordert zwar etwas Mühe, aber es kann der Schlüssel zur ADHS-Heilung sein.

 

ADHS durch Zucker und Fructose

  • Nicht selten kann eine Unverträglichkeit von Zucker und Fruktose als Auslöser erkannt werden. Ich selbst habe eindrucksvoll erlebt, wie ein Kind, das vorher ruhig mit am Familientisch saß, nach einer süßen Limo unruhig wurde und schließlich wild herumtobte. Hier war der zeitliche Zusammenhang so kurz, dass der Auslöser leicht zugeordnet werden konnte: Die Symptome traten jedes Mal innerhalb einer halben Stunde auf und hielten über Stunden an. Studien zufolge führt einer zuckerarme Ernährung bei vielen ADHS-Kindern zu einer Besserung der Symptome.

 

ADHS durch Histaminintoleranz

  • Noch relativ neu erforscht ist das Krankheitsbild der Histaminintoleranz, das im Rahmen von des Mastzellaktivierungssyndrom auftritt. Mastzellen sind Zellen des Immunsystems, die als Wachposten der Immunabwehr vor allem an Haut und Schleimhäuten, aber auch im Nervensystem vorkommen. Bei manchen Kindern oder Erwachsenen sind diese Zellen übermäßig reizbar und aktivieren schon bei geringen Reizen wie Duftstoffen, Kälte, Zugluft usw. die Immunabwehr. Das heißt, sie schütten verschiedene Botenstoffe, vor allem den Botenstoff Histamin aus. Histamin wirkt im Übermaß giftig für den Organismus und muss deshalb rasch abgebaut werden. Wenn die Abbauenzyme überlastet sind oder plötzlich zuviel Histamin ausgeschüttet wird, kommt es zu Histaminanreicherungen im Körper. Diese können neben anderen Symptomen auch zu Persönlichkeitsveränderungen und ADHS-Symptomen führen. Mehr zur Histaminintoleranz ist hier zu lesen.

ADHS durch Salicylate

  • Typischerweise lösen vor allem Salicylate und künstliche Nahrungszusätze, wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromen Hyperaktivität aus. Diesen Zusammenhang hat der amerikanische Arzt Ben Feingold schon vor fast 50 Jahren erkannt, und er hat daraufhin die nach ihm benannte Feingold Diät entwickelt. Leider geriet sie wieder in Vergessenheit. In meinem Buch "Salicylate nicht für jeden verträglich" (Amazon-Produktlink*) können Sie mehr dazu lesen und finden auch konkrete Ernährungsvorschläge dazu.

 

ADHS durch Nährstoffmängel

  • Auch Nährstoffmängel können Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen. So wurde in Studien entdeckt, dass vor allem ein Mangel an Magnesium, Kupfer, Calcium, evtl. auch an B-Vitaminen, vor allem ein Vitamin B12 Mangel die entsprechenden Symptome auslöst.

 

  • In anderen Fällen konnte auch eine Kupferüberlastung bzw. ein abnormer Kupferstoffwechsel als Ursache ausgemacht werden. In jedem Fall wäre es wichtig, den Status an Mineralien und Spurenelementen zu untersuchen und wenn nötig auszugleichen. Unkontrollierte Einnahmen von Nahrungsergänzungsmitteln, zum Beispiel von künstlichem Vitamin C oder irgendwelchen pflanzlichen Präparaten kann jedoch die Symptome zusätzlich verschlimmern. Bitte Vorsicht damit.

 

Wie kann ADHS behandelt werden?

In der Schulmedizin werden ADHS-Symptome häufig mit Medikamenten behandelt, meist mit dem Wirkstoff Methylphenidat. Das bekannteste Präparat aus dieser Gruppe ist das Ritalin.

 

Bei diesen Medikamenten handelt es sich um Stimulantien, also um Substanzen, die Erwachsene manchmal als Aufputschmittel schlucken. Bei Kindern wirken sie jedoch beruhigend und konzentrations-fördernd. Jedoch kann es auch zu gravierenden Nebenwirkungen kommen, zudem machen diese Medikamente abhängig.

 

Ritalin und sonstige ADHS Medikamente sind daher stark umstritten. Inwieweit sie manchmal trotzdem nötig sind, mag jeder selbst für sich bzw. für sein Kind entscheiden. 

 

Weiterhin sollen Verhaltenstherapien und Elternschulung helfen, besser mit der ADHS Symptomatik klarzukommen. So soll zum Beispiel ein geregelter, klar strukturierter Tagesablauf und ein Verhindern von Reizüberflutung den betroffenen Kindern helfen.

 

Eine Ernährungstherapie bzw. das Fahnden nach den beschriebenen Nahrungsunverträglichkeiten gehört bislang leider nicht zum schulmedizinischen Vorgehen bei ADHS. Hier müssen Eltern selbst aktiv werden und durch Beobachten und Probieren herausfinden, was ihrem Kind schadet und deshalb weggelassen werden sollte. Doch ein gesundes Kind, das auch ohne abhängigkeitserzeugende Medikamente den Schulalltag meistern kann, sollte jegliche Mühe wert sein.

 

ADHS akzeptieren und damit umgehen lernen

Amazon Produktlink*

Bis zu einem gewissen Grad ist auch Akzeptanz ein erster Schlüssel zur Heilung. Wenn Sie Ihr Kind so akzeptieren, wie es ist, können Sie innerlich gelassen sein, und diese Gelassenheit und das Gefühl des Akzeptiertwerdens tut auch Ihrem Kind gut.

 

Zudem können Sie Strategien entwickeln, wie Sie Konzentration, Ordnungssinn und Durchhaltevermögen bei Ihrem Kind fördern können.

 

Solche hilfreichen Strategien im Umgang mit ADHS sind Thema des nebenstehenden Buches.  


Persönliche ADHS-Beratung per Telefon oder Skype

Gerne können Sie auch ein persönliches Beratungsgespräch zu ADHS bei uns buchen. Unser Angebot Ganzheitliche Gesundheitsberatung per Telefon oder Skype steht Ihnen hierfür zur Verfügung.

 

Für Fragen im Vorfeld erreichen Sie uns unter Tel. 0 95 44 - 9 84 88 89

Ansprechpartnerin: Johanna Kallert

 

Ganzheitliche Gesundheitsberatung

Johanna Kallert

Mozartstraße 5

96148 Baunach

Tel.  (0 95 44) 9 84 88 89

Mail: jkallert@web.de

Meine Bücher für Ihre Gesundheit:

Salicylate nicht für jeden verträglich

Finden Sie hier im ersten deutschsprachigen Ratgeber über Salicylatintoleranz wertvolle  Informationen.

Amazon Produktlink*

NEU ERSCHIENEN:

Kupfermangel erkennen

Erfahren Sie in diesem Buch, wie Sie einen Kupfermangel erkennen und beheben können.

Amazon Produktlink*

Chakra Meditationen

Genießen Sie fantasievolle Meditationstexte, die schon beim Lesen gut tun.

Amazon Produktlink*

Schungit Fullerene

Lernen Sie hier den Heilstein Schungit mit seiner magischen Wirkung kennen.

Amazon Produktlink*

*Hinweis zu Affiliate-Links:

Sie finden in meinen Texten Produktlinks zu Amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

Haftungsausschluss:

Die Informationen und Angebote auf dieser Website ersetzen keine ärztliche Diagnose und/oder Therapie. Wir haften nicht für mögliche Schäden, die sich aus einer unsachgemäßen Anwendung dieser Informationen/Angebote ergeben.