Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten: Individuelle Auslöser erkennen und meiden

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Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten erkennen

Sehr viele Menschen leiden an Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten. Und diese Nahrungsmittelallergien können durch ganz individuelle Auslöser hervorgerufen werden, an die man oft nicht denkt, und nach denen auch bei gesundheitlichen Beschwerden nicht gezielt gefahndet wird.

 

Stattdessen werden  allgemeine Empfehlungen zu gesunder Ernährung gegeben: Mehr Ballaststoffe, mehr Gemüse, weniger Fleisch, fettarm, kohlenhydratarm... und was es da sonst noch an guten Ratschlägen gibt.

 

Doch ich habe am eigenen Leib erfahren, dass all dies nichts bringt, wenn ein Nahrungsmittelallergen  immer wieder zu massiven Beschwerden führt. Doch es ist oft schwierig zu erkennen, dass ein individuell unverträgliche Nahrungsmittel die Ursache vielfältigster Symptome und gesundheitlicher Probleme sein kann. Bei Sofortallergien und heftigen Reaktionen wird der Zusammenhang noch relativ klar erkannt. Aber wenn es sich um verzögerte Allergien und Unverträglichkeiten handelt, bei denen die Symptome nicht sofort nach dem Essen, sondern erst am nächsten Tag auftreten, wird das schwieriger.

 

Und wenn ein unverträgliches Nahrungsmittel fast ständig verzehrt wird und zu chronischen Beschwerden, bis hin zu Autoimmunerkrankungen und Organschäden führt, denken weder Betroffene noch ihre Ärzte in der Regel an so etwas Banales wie eine Nahrungsunverträglichkeit. 

 

Was können unerkannte Nahrungsmittelallergien bewirken?

Im Grund können fast alle körperlichen oder psychischen Beschwerden durch unverträgliche Nahrungsmittel ausgelöst werden. Je nachdem wie oft das Allergen gegessen wird, sind die Beschwerden  stark veränderlich oder dauerhaft bis chronisch vorhanden.

 

Zum Beispiel kommt es durch unverträgliche Nahrungsmittel zu

  • Gewichtszunahme
  • Starker Abgeschlagenheit
  • Magenschmerzen
  • Gallestau
  • Blutzuckerschwankungen
  • Blutdruckschwankungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Darmentzündungen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Grippeähnlichen Symptomen
  • Depressiven Verstimmungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Innerer Unruhe (ADHS)
  • Panikattacken
  • Verhaltensauffälligkeiten

All diese Symptome können natürlich auch andere Ursachen haben, aber nicht selten sind eben  Nahrungsmittel die unerkannten Verursacher. Es lohnt sich deshalb, die Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichsten Beschwerden zu erkennen und  nach persönlichen Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten zu fahnden.

 

Wie lassen sich Nahrungsmittelallergien feststellen?

Als Nahrungsmittelallergien werden im engeren Sinn die Sofortallergien bezeichnet, die allergologisch relativ leicht festzustellen sind. Liegt eine solche "echte" Allergie vor, bildet der Körper in der Regel Antikörper, um das Allergen, das er als schädlich identifiziert hat, unschädlich zu machen. Diese Antikörper heißen Immunglobuline (Ig). Je nach Art der Unverträglichkeit bildet das Immunsystem verschiedene Ig-Typen aus.

 

Bei der Sofortallergie werden so genannte IgE Antikörper gebildet. Diese sind schon auf der Schleimhaut von Atmungs- oder Verdauungstrakt aktiv, um das Allergen sozusagen schon an der Eintrittspforte abzuwehren. IgE-Antikörper führen dazu, dass die Mastzellen vermehrt Histamin ausschütten, es kommt also zu den bekannten Histamin-Symptomen. Bei einer Histaminintoleranz sind also nicht die allgemeinen Histaminliberatoren zu beachten, sondern auch persönliche Sofort-Allergien. Das gefährliche an IgE vermittelten Reaktionen ist, dass sie auch gefährliche anaphylaktische Schockreaktionen auslösen können. Das positive ist, dass sie leichter zu diagnostizieren sind. 

 

IgE Antikörper gegen bestimmte Nahrungsmittel oder auch Pollen können in Bluttests nachgewiesen oder auch in Pricktests erkannt werden. Dies sind die gängigen schulmedizinischen Allergietestungen, die aber leider nicht alle unverträglichen Nahrungsmittel erfassen.

 

Wie lassen sich Nahrungsmittelunverträglichkeiten feststellen?

Für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die keine IgE Antikörper bildet, gibt es einerseits die Selbstbeobachtung zur Diagnose. In Auslass- und Provokationstests werden verdächtige Nahrungsmittel für einige Zeit aus dem Speiseplan entfernt. Bessern sich die Beschwerden, kann es probeweise noch einmal verzehrt werden. Am besten geschieht dies in einem Blindversuch, das heißt, dass der Betroffene nicht weiß, dass er das vermeintlich unverträgliche Nahrungsmittel isst. Nur so können negative Placeboreaktionen ausgeschlossen werden. 

 

Kommen die Beschwerden bei so einem Versuch zurück, möglicherweise auch zeitverzögert, gilt das als Beweis für eine Unverträglichkeit gegen dieses Nahrungsmittel.

 

Doch was so einfach klingt, kann sich als ungeheuer schwierig erweisen, angesichts der Vielzahl an Nahrungsmitteln und Zusatzstoffen, die jeder zu sich nimmt. Hierbei den wahren Auslöser zu identifizieren ist nicht immer möglich, wie ich selbst erfahren habe. 

 

Zur Erleichterung dieser Detektivarbeit gibt es inzwischen Allergietests, die auch andere Immunglobuline. nämlich die IgG-Antikörper, genauer gesagt, die IgG4-Antkörper im Blut gegen diverse Nahrungsmittel bestimmen. Diese Antikörper werden bei verzögerten Nahrungsmittelunverträglichkeiten gebildet. Werden im Blut nun eine hohe Anzahl solcher IgG4-Antikörper gegen ein oder mehrere Nahrungsmittel gefunden, liegt der Verdacht nahe, dass sie die Auslöser sind. Mit diesem Ergebnis können dann zur Sicherung der (Selbst)Diagnose gezielt Auslassversuche durchgeführt, und wenn nötig das auslösende Nahrungsmittel dauerhaft vom Speiseplan gestrichen werden.

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Leider ist der IgG4-Allergietest schulmedizinisch umstritten und deshalb auch keine Kassenleistung.

 

Doch wer trotzdem auf diese Weise seinen Nahrungsunverträglichkeiten auf die Schliche kommen will, kann in einem Selbsttest (wie nebenstehend angeboten) nach genauer Anleitung selbst ein paar Tropfen Blut aus seiner Fingerkuppe abnehmen und zur Untersuchung an das zertifizierte Labor des Anbieters senden. Mehr als 50 verschiedene Nahrungsmittel werden dann sowohl auf IgE (Sofortallergie) als auch auf IgG4 (Nahrungsunverträglichkeit) getestet.


 Innerhalb weniger Tage erhalten Sie die Auswertung und erkennen, was Ihnen möglicherweise nicht gut tut. Aufgrund dieser Erkenntnisse lässt sich dann Ihre persönlich verträgliche Nahrung unter Ausschluss dieser Allergene zusammenstellen.

 

Das erfordert Selbstverantwortung, doch die Firma cerascreen, die diesen Test anbietet, unterstützt Sie auch durch Handlungsanweisungen und auf Wunsch durch Beratung zu Ihren Testergebnissen.

 

Was mir der Nahrungsmittelallergie-Test gebracht hat

Ich habe diesen Test durchgeführt, und das Ergebnis brachte mir dann schließlich Klarheit. Ich hatte eine hohe Anzahl von IgG-Antikörpern gegen Eiklar und Senf, eine mittlere Reaktion ergab sich zudem auf Tomate. Dieses Ergebnis mir geholfen, nun endlich die für mich verträglichste Ernährung zu finden und damit auch ernsthaften Erkrankungen vorzubeugen. Denn die durch Nahrungsmittel gebildeten IgG4 Antikörper können dem Körper sehr schaden, wie ich durch weitere Recherchen herausgefunden habe.

 

Was bewirken IgG4 Antikörper?

In der medizinischen Forschung werden IgG4 Antikörper als Auslöser von Autoimmunerkrankungen zum Beispiel der Bauchspreicheldrüse, der Leber und Galle sowie anderen Autoimmunkrankheiten diskutiert. In den Forschungsberichten heißt es dann auch, dass diese IgG4 Antikörper ursprünglich durch Nahrungsmittelantigene, vor allem bei dauerhafter Zufuhr dieser Antigene entstehen. Diese IgG4 Antikörper führen dann zu Immunreaktionen, die schließlich körpereigenes Gewebe angreifen. Mit Cortison oder anderen entzündungshemmenden Medikamenten kann diese entzündliche Aktivität der Immunsystems wieder unterdrückt werden.

 

Aber ich frage mich, wenn doch die chronische Zufuhr an Nahrungsallergenen die (schädlichen) IgG4 Antikörper hervorbringt, warum sucht dann die Schulmedizin nicht auch in erster Linie nach eben diesen chronischen Nahrungsallergenen? Wäre das nicht logisch? Nun gut, bis es soweit ist, gibt es ja die Selbsttests für Menschen, die Verantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen. Danke dafür.   

Unverträgliche Nahrungsmittel meiden macht gesünder

Selbstverantwortung für die Gesundheit übernehmen heißt, unverträgliche Nahrungsmittel zu meiden. Wenn also im Nahrungsmitteltest IgG4 Antikörper beispielsweise gegen Casein und Eiklar gefunden wurden, heißt das, dass diese Nahrungsmittel, wenn sie oft verzehrt werden, zu einer starken IgG4 Antikörperbildung im Körper beitragen. Und diese Antikörper können dann, wie beschrieben langfristig zu entzündlichen Immunreaktionen führen und Organe, Gelenke, Blutgefäße oder sonstige Gewebe angreifen.

 

Wenn dann die auslösenden Nahrungsmittel nicht mehr verzehrt werden, geht auch die Antikörperbildung und damit die Entzündung allmählich zurück.

 

Wenn es auch eine gewisse Umstellung bedeutet, auf bisher häufig verzehrte Nahrungsmittel zu verzichten, lohnt sich die Mühe. Sie werden sich im Laufe von Tagen oder Wochen immer gesünder und vitaler fühlen.

 

Ob Sie das Nahrungsmittel dann irgendwann wieder vertragen, ist ungewiss. Wenn die Antikörperbildung abgeklungen ist, werden Sie vermutlich geringe Mengen des unverträglichen Nahrungsbestandteils wieder essen können. Doch je weniger Sie davon verzehren, desto besser wird es Ihnen auch zukünftig gehen.

Ernährungsberatung für Ihre individuell gesunde Ernährung

 

 

 

Gerne unterstütze ich Sie beim Herausfinden und Zusammenstellen Ihrer für Sie verträglichen und gesund machenden Ernährung - mit meiner ganzheitlichen Ernährungsberatung per Telefon oder Skype


Ganzheitliche Gesundheitsberatung

Johanna Kallert

Mozartstraße 5

96148 Baunach

Tel.     (0 95 44) 9 84 88 89

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